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Kundenmagazine: Verschenktes Potential

von admin | 6. June 2010

Viele Kundenmagazine sind nicht konsequent genug an ihren Zielgruppen ausgerichtet, schreibt Thomas Mavridis in der Zeitschrift Direkt Marketing. Eine effektive Kundenbindung sei jedoch gerade in Zeiten zunehmender Konkurrenz und austauschbarer Produkte überlebenswichtig. Dabei würden journalistische Angebote oft positiver angenommen als traditionelle und mitunter penetrante Werbeformen.

Viele Unternehmen hätten das auch erkannt und versorgten ihre Kunden mit journalistischen Angeboten. Dabei verzichteten sie allerdings oft darauf, die Wirksamkeit der Kundenmagazine abzufragen. Ohne objektive Daten ließe sich diese jedoch nicht kontinuierlich optimieren.

Ein verschenktes Potential, meint Mavridis und erklärt, wie der Erfolg des Corporate Publishing kontinuierlich und strukturiert evaluiert werden kann. So ließen sich Kundenmagazine mit Dialoginstrumenten verbinden und Lesernähe mit intelligenten Responsemaßnahmen erreichen. Leser könnten spielerisch zur Antwort animiert und durch Serviceangebote aktiviert werden. Durch die Verzahnung mit Zusatzinformationen im Internetauftritt könne man etwa Kunden zur Interaktion bewegen und erfahren, welche Inhalte auf besondere Resonanz stoßen.

Neben einer genauen Kenntnis der Zielgruppe und ihrer Interessen sei dann ein professionelles und ansprechendes Layout wichtig. Schließlich wolle man Kunden nicht nur rational überzeugen, sondern ebenso über die Gefühls- und Sinneswelt überzeugen. Denn vier Fünftel aller Entscheidungen fällen wir nach Freuds Eisbergtheorie nicht im Kopf sondern im Bauch.

Thomas Mavridis Artikel steht zum Download hier bereit: http://www.mavridis.de/publikationen/bericht-corporate-artikel.pdf

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