Kleine Abendroute

von admin | 23. July 2010

Für die nächste Gelegenheit: Auf dem Rheindamm nach Gamprin und über den Schellenberg bis Nofels. Dann nach über Göfis bis Rankweil und zurück nach Feldkirch.

Distanz: 30,2 km
Höhenmeter: ca. 500 m
Steigungen: bis ca. 5%


Radroute 608450 – powered by Bikemap 

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The Fun Theory

von admin | 10. July 2010

Public Relations aims at changing people’s attitudes and behaviours in order to achieve public acceptance for a company’s decisions. The ways and means to do so are plenty and depend not only on topics, media or target groups. But no matter what are the specific parameters of our communicative frame, there is one way people will always be more willing to listen to our messages: If they can enjoy them.

In fact, fun seems to be the easiest way to change people’s behaviour for the better. This is the essential proposition of The Fun Theory and it could inspire Public Relations. People are more ready to listen and allow themselves to be convinced if we confront them in an appealing and – why not? – in a funny way.

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Kundenmagazine: Verschenktes Potential

von admin | 6. June 2010

Viele Kundenmagazine sind nicht konsequent genug an ihren Zielgruppen ausgerichtet, schreibt Thomas Mavridis in der Zeitschrift Direkt Marketing. Eine effektive Kundenbindung sei jedoch gerade in Zeiten zunehmender Konkurrenz und austauschbarer Produkte überlebenswichtig. Dabei würden journalistische Angebote oft positiver angenommen als traditionelle und mitunter penetrante Werbeformen.

Viele Unternehmen hätten das auch erkannt und versorgten ihre Kunden mit journalistischen Angeboten. Dabei verzichteten sie allerdings oft darauf, die Wirksamkeit der Kundenmagazine abzufragen. Ohne objektive Daten ließe sich diese jedoch nicht kontinuierlich optimieren.

Ein verschenktes Potential, meint Mavridis und erklärt, wie der Erfolg des Corporate Publishing kontinuierlich und strukturiert evaluiert werden kann. So ließen sich Kundenmagazine mit Dialoginstrumenten verbinden und Lesernähe mit intelligenten Responsemaßnahmen erreichen. Leser könnten spielerisch zur Antwort animiert und durch Serviceangebote aktiviert werden. Durch die Verzahnung mit Zusatzinformationen im Internetauftritt könne man etwa Kunden zur Interaktion bewegen und erfahren, welche Inhalte auf besondere Resonanz stoßen.

Neben einer genauen Kenntnis der Zielgruppe und ihrer Interessen sei dann ein professionelles und ansprechendes Layout wichtig. Schließlich wolle man Kunden nicht nur rational überzeugen, sondern ebenso über die Gefühls- und Sinneswelt überzeugen. Denn vier Fünftel aller Entscheidungen fällen wir nach Freuds Eisbergtheorie nicht im Kopf sondern im Bauch.

Thomas Mavridis Artikel steht zum Download hier bereit: http://www.mavridis.de/publikationen/bericht-corporate-artikel.pdf

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Social News Rooms im Aufwind

von admin | 29. April 2010

Die Online-Community tritt immer mehr in den Fokus der Public Relations. Je nach Zielgruppe verstärken Unternehmen und  Organisationen ihre Kommunikation im virtuellen Raum. Je mehr sich die Aktivität in den sozialen Medien jedoch ausdifferenziert, desto wichtiger wird es, die Übersichtlichkeit der Kanäle und Botschaften zu wahren. Social Media Newsrooms bieten sich dafür als Lösung an und unterstreichen zudem den Stellenwert, den die Online-Community für die Unternehmens-PR einnimmt.

Ein Social Media Newsroom vereint alle Onlineaktivitäten eines Unternehmens oder einer Organisation auf einer Webseite und ist somit die Weiterentwicklung des klassischen Pressebereichs. Unternehmen haben durch einen strategisch aufgebauten Newsroom die Chance verschiedene Zielgruppen zu erreichen und ihre Medien zu bündeln. (pr-fundsachen.de)

Einträge im Firmenblog, aktuelle Tweets auf Twitter, Videos im YouTube-Channel und Fotos vom Flickr-Stream können hier ebenso eingebunden werden wie Pressemitteilungen, aktuelle Dossiers und Texte oder Powerpoint-Präsentationen. Mit der Bündelung der Online-Kommunikation des Unternehmens löst der Social News Room den klassischen News- und Pressebereich auf Corporate Websites ab. RSS-Feeds und multimediale Inhalte treten an die Stelle statischer Inhalte. Die neuen Angebote setzen auf den Dialog mit Kunden und Interessierten ebenso wie mit Bloggern und Journalisten.

Wo Social News Rooms eingesetzt werden, sind sie Ausdruck für  eine sich verschiebende Relevanz zwischen den Bezugsgruppen der Unternehmenskommunikation. Journalisten sind heute nicht mehr die einzigen und nicht unbedingt die wichtigsten Multiplikatoren. Je nach Branche und Zielgruppe spielen Blogger und soziale Medien eine immer wichtigere Rolle für die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen.

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Krisenkommunikation durch Dark Sites

von admin | 26. April 2010

Wer unvorbereitet in eine Krise stolpert, der darf sich nicht wundern, wenn nur noch der Feuerwehreinsatz bleibt. Vorbeugender Brandschutz  hilft dagegen mehr. Professionelle Krisenkommunikation wartet daher nicht darauf, dass das Kind erst in den Brunnen fällt. Sie beginnt schon vor dem Eintreten des Ernstfalls.

Die Risiken müssen bekannt und die Verantwortlichkeiten für den Notfall zugewiesen sein. Ein Krisenplan kann dann durch definierte Abläufe für bestimmte Szenarien die Reaktionszeiten verkürzen. Denn im Krisenfall ist Zeit die wertvollste Ressource, so Hoffmann in einem aktuellen Essay zur Krisenkommunikation.

Zeit, die nötig ist, um die eigentliche Situation zu lösen. Zeit, die vergeudet ist, wenn sie für die Erstellung von Prozessen genutzt wird, die schon lange vorher abgestimmt sein sollten.

Trotz professioneller Analyse und Planung lassen sich Kommunikationskrisen aber oft nicht vermeiden. Im Brandfall ist es also ratsam, die Löschinstrumente bereits parat zu haben. Ein solcher Feuerlöscher ist die sogenannte Dark Site, die im Hintergrund des Webbereichs auf ihren Einsatz wartet.

What is a “dark site”?
A dark site is a pre-developed, non-public Web site that can be published to the live Web in the event of a crisis.

Gerade im Online-Bereich ist es wichtig, im Krisenfall eine angemessene und positive Wahrnehmung sicherzustellen. Dass Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit, der Medien und Betroffenen muss dazu schnell und effektiv befriedigt werden. Eine offene Kommunikation braucht aber auch Kanäle, die im Fall des Falles zur Verfügung stehen. Als solche werden Dark Sites immer häufiger eingesetzt, um die Bezugsgruppen mit den für sie wichtigen Informationen zu versorgen.

Dark Sites können auf einer separaten Domain platziert werden, in die Unternehmens-Website eingegliedert werden oder diese im Bedarfsfall sogar ersetzen. Abhängig von den analysierten Risiken ist es für größere Unternehmen nicht ungewöhnlich, mehrere Dark Sites in petto zu haben. Für vorbereitete Anlässe enthalten diese bereits freigegebene Mitteilungen und Dokumente, wie etwa Pressemitteilungen, Bilder, Stellungnahmen und Hintergrundinformationen. Diese können dann schnell mit den spezifischen Details ergänzt und veröffentlicht werden.

Je mehr das Netz zum Beschleunigungsraum für Nachrichten wird und sich Journalisten bei der Recherche auf Online-Quellen beziehen, desto wichtiger wird die Rolle von Dark Sites in der Krisenkommunikation. Als Zentrum für den Dialog mit Stakeholdern, Online-Community und Medien lassen sich dort sämtliche Informationen und Kanäle (Twitter, Hotlines, Pressemitteilungen, Kontaktadressen, etc.) bündeln. Ein Ausbreiten der Krise zum kommunikativen Flächenbrand kann so unter Umständen verhindert werden.

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